Rescue

ProTec Rescue Diver

Ein sehr spannender und vor allem wichtiger Kurs für jeden Taucher, der dich nach erfolgreichem Abschluss als verantwortungsvollen und sicheren Taucher auszeichnet. Während der Ausbildung werden verschiedene Szenarien praktisch geübt, um dich als ProTec Rescue Diver optimal vorzubereiten. Der ProTec Rescue Diver sollte nach Abschluss des Kurses, in der Lage sein, mit Problemen, bei sich selbst und Anderen umgehen zu können.

KURSZIEL

In dem ProTec Rescue Diver Kurs soll dem Teilnehmer die Fähigkeiten für Problemvermeidung und Unfall-Management vermittelt werden.

Der ProTec Rescue Diver soll nach dem Kurs in der Lage sein, Tauchunfälle zu Managen und Techniken des direkten Eingreifens in Notfallsituationen erfolgreich anzuwenden. Die vorgeschriebenen Fertigkeiten sollen auf sichere und ruhige Art und Weise vorgeführt werden können.
Kursziel ist es, dass der Teilnehmer in den verschiedenen Notfall-situationen/Szenarien in der Lage zu sein, abhängig von der Situation, die richtigen Hilfsmittel, Rettungstechniken und, Entscheidungen einzusetzen. Der Recuse Diver soll durch seinen Kenntnisstand Sicherheit und Ruhe in einer Tauchgruppe ausstrahlen.

VORAUSSETZUNG

  • Gute Tauchkenntnisse (Theorie + ausreichende Praxis), welche dem Instructor gegenüber nachgewiesen werden müssen.
  • ProTec AOWD – ProTec Scuba Diver 2** oder vergleichbar
  • Mindestalter 15 Jahre.
  • Erste Hilfe Kurs (ProTec Medic First AID, Aquamed (DES) oder DAN Diving First Responder DFR) nicht älter als 24 Monate
  • Search & Recovery Speciality
  • Kleidung (mitzubringen)
  • Ausrüstung – Fehlendes kann zum halben Preis bei uns gemietet werden
  • Badesachen (Praxisausbildung)
  • Handtuch

THEORETISCHE AUSBILDUNG

  • Ursachen von Tauchunfällen (Darstellung, Beurteilung nach Wahrscheinlichkeit)
  • Selbstüberschätzung, Überanstrengung
  • Taucher in Panik
  • Ermüdeter Taucher
  • Fehleinschätzung von Situationen
  • Stress, Gruppenzwang, Gruppen- „Druck“
  • Schlechter körperlicher Zustand (fehlende Fitness / Gesundheit, Medikamente, Alkohol,usw.)
  • Fehlende oder mangelnde Ausbildung
  • Panik (kann natürlich aus den anderen Punkten heraus entstehen)
  • Technisches Versagen der Ausrüstung
  • Fehlverhalten des Tauchpartners
  • Marine Lebewesen
  • Rechtzeitiges Erkennen von Notfallsituationen und deren Vermeidung
  • Probleme Unterwasser – erkennen und beurteilen
  • Ermüdeter Taucher – Beurteilen der Situation über und unter Wasser
  • Mangels Kenntnissen erkennen
  • Mangels Ausrüstung erkennen und Abhilfe schaffen
  • Mangels Fitness oder med. Probleme erkennen
  • Stress &Panik
  • Erste Anzeichen
  • Taucher in Panik – Beurteilen der Situation über und unter Wasser
  • Analyse der Ursache(n)
  • Wirkung und Folgewirkung
  • Vermeidungsstrategien
  • Umgang mit einem Taucher in Panik ( Gegenmaßnahmen)
  • Tiefenrausch
  • Kontrolle &Kommunikation
  • Erkennen bei sich und bei anderen ist wichtig
  • Gegenmaßnahmen
  • Ausrüstung
  • Falsche Größe der Kleidung bzw. des Jackets
  • Zuviel an Ausrüstung macht auch Stress
  • Fehlfunktionen, schlechte Wartung
  • Zuverlässigkeit eigener – kontra Leihausrüstung
  • Wie gut kennt man als Buddy die Ausrüstung seines Tauchpartners?
  • Hilfeleistung unter Wasser und an der Wasseroberfläche
  • Stress
  • Kontakt herstellen, beruhigen und Problem beseitigen
  • Nur in den Grenzen des Tauchpartner tauchen
  • Panik
  • Aktive & passive Panik
  • Kontakt herstellen – und kontrollierte Annährung
  • Möglichkeiten zum Eingreifen sind UW begrenzt
  • Taucher bewusstlos
  • Lagerung
  • Atmungskontrolle
  • Regler im Mund oder nicht?
  • Tarierung des Verunfallten beim kontrollierten Aufsteigen
  • Effektive Maßnahmen an der Wasseroberfläche – Bergen eines Verunglückten aus dem Wasser
  • Lage & Auftrieb sichern
  • Transport an der Wasseroberfläche- es werden 3 Methoden vermittelt.
  • Versorgung – schwierige Entscheidung: Transport oder Versorgung zuerst?
  • Versorgung und gleichzeitiger Abtransport ist in der Praxis nicht einfach.
  • Künstliche Beatmung an der Wasseroberfläche – Methoden.
  • Mund zu Mund
  • Mund zu Taschenmaske
  • Beatmen mit Beatmungsbeutel
  • optionalTransport/Trageweise eines Bewusstlosen aus dem Wasser/Brandung an den Strand/Ufer/an Bord (Annäherung, Vorbereitung, Schulter- , Rücken-, Hüfttragegriff, Trageart bei einer Leiter, Ausstiegsmethode Boot/Steg)
  • Effektive Maßnahmen an Land / an Bord
  • Versorgung mit reinem Sauerstoff oder Nitrox bei Dekounfall
  • Lagerung
  • Circuit (Kreislauf) – Herzmassage
  • Manuelle Methoden – CPR
  • Herzmassage/Beatmung
  • Einsatz von Hilfsgeräten Rettungsorganisation überlassen
  • Notfallmanagement
  • Vorbereitet sein ist wichtig!
  • Rettungsausrüstung
  • Erste Hilfe Ausrüstung
  • Sauerstoff
  • Nachrichtenmittel
  • Such- &Bergemittel
  • Information &Kommunikation
  • Notfallnummern / Rettungskette
  • Standorte von Hilfsdiensten
  • Aufgaben festlegen, verteilen, Leitung & Kontrolle
  • Transport – wer, wie, wohin

PRAKTISCHE AUSBILDUNG FREIWASSER

  • Übungen an Land – Erste Hilfe
  • Erste Hilfe Ausrüstung
  • Sauerstoff
  • Offenes System
  • Kreislaufsystem
  • Wiederbelebung an einer Puppe
  • Beatmung
  • Herz- Kreislaufmassage
  • Versorgung von offenen Verwundungen und Vergiftungen
  • Übungen an der Wasseroberfläche
  • Lage & Auftrieb sichern
  • Transport eines ermüdeten Tauchers zum Ufer, an Land
  • Transport eines “Bewusstlosen” zum Ufer, an Land
  • Zeige das Entfernen der Ausrüstung vom Verunfallten und Retter während der Retter den Verunfallten zum Ausstieg schleppt / schiebt
  • Beatmungsmethoden
  • Ohne Hilfsmittel
  • Mit Atemmaske
  • Ausrüstung ablegen (Verunfallter und Retter)
  • Transport eines Tauchers in Panik zum Ufer/ Land
  • 3 Bergemethoden aus dem Wasser demonstrieren
  • Taucher an der Wasseroberfläche in Stress/Panik
  • Annäherungsmethode
  • Kontakt herstellen
  • Problem lösen
  • Übungen unter Wasser
  • Taucher bei Bewusstsein
  • Hilfe bei Tarierung (zuviel Auf- /Abtrieb)
  • Hilfe bei Stress
  • Hilfe bei Panik
  • Taucher bewusstlos
  • Suchen & Finden ist Gegenstand des Search & Rescue Kurses! (evt.
  • Wiederholung)
  • Opfer nehmen und aufrichten und „fertig machen“ für den Aufstieg
  • Taucher an die Oberfläche bringen
  • Lage &Positionen
  • Tarierung &Aufstiegsgeschwindigkeit
  • Maßnahmen bei Problemen für den Retter

RICHTLINIEN

  • Die Übungen sind als Szenarien (mind.2/ max.4) zusammengefasst werden.
  • ProTec empfiehlt die Umsetzung des Recsue Diver Kurses so realistisch wie möglich, aber unter Einhaltung aller Sicherheitsstandards zu gestalten.
  • Die Ausbildung erfolgt gemäß des aktuellen ProTec Ausbildungsnachweis / Checkliste. Hier sind alle durchgeführten Übungen sowie Theorie-Module zu bestätigen.
  • Bei dem ProTec Ausbildungsnachweis, ist darauf zu achten, dass dieser korrekt ausgefüllt wird. Es ist wichtig, dass der ProTec Ausbildungsnachweis von dem Schüler sowie dem Instructor unterschrieben wird.

KURSUNTERLAGEN

  • ProTec Tauchtabelle
  • Ausbildungsbuch zur Tauchausbildung ProTec 1* Diver
  • Ausbildungsbuch zur Tauchausbildung ProTec AOWD / 2** Diver